Folsäure zur Vorbeugung von primären Neuralrohrdefekten.
Was ist Andreafol und wann wird es angewendet? Andreafol mit dem Wirkstoff Folsäure ist ein Mittel zur Vorbeugung von Neuralrohrdefekten beim werdenden Kind. Es sind dies sehr seltene, aber schwerwiegende Missbildungen, die darin bestehen, dass sich die Wirbelsäule (das «Neuralrohr») beim Embryo nicht richtig schliesst. Diese Kinder haben dann einen offenen Rücken («Spina bifida»). Viele von Ihnen bleiben invalid oder sind nicht lebensfähig. Die medizinische Forschung hat nachgewiesen, dass Neuralrohrdefekte praktisch vollständig vermieden werden können, wenn die Mutter ausreichend mit dem Vitamin Folsäure versorgt wird. Die zuständigen ärztlichen Standesorganisationen und das Bundesamt für Gesundheit empfehlen allen Frauen, die schwanger werden wollen (oder könnten) bzw. die soeben schwanger geworden sind, neben einer folsäurereichen Nahrung zusätzlich jeden Tag 0,4 mg Folsäure einzunehmen. Besonders wichtig ist die Folsäure für jene Frauen, die im Hinblick auf einen Kinderwunsch die «Pille» absetzen. Empfängnisverhütende Hormonpräparate senken den Folsäurespiegel im Körper und erhöhen damit das Risiko für das Kind. Ausführliche Informationen entnehmen Sie bitte der Patienteninformation oder der Fachinformation des Schweizerischen Arzneimittelkompendiums. Andreafol - enthält Lactose. - enthält kein Gluten. |
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