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Eisenmangel durch die Periode: Ein verbreitetes Phänomen mit ernsthaften Folgen

Viele Frauen verlieren mit dem Menstruationsblut jeden Monat so viel Eisen, dass dies gesundheitliche Folgen haben kann.

Eisen spielt eine entscheidende Rolle bei wichtigen Körperfunktionen, insbesondere bei der Sauerstoffversorgung unserer Zellen. Dieser Beitrag beleuchtet die Mechanismen des Eisenverlustes während der Periode, gibt einen Überblick über die Ursachen eines Eisenmangels als Folge der Menstruation und bietet praktische Tipps und Informationen, um einen Mangel zu beheben oder ihm vorzubeugen.

  1. Eisen & die Periode: Ein Überblick
  2. Warnsignale bei Eisenmangel durch die Periode
  3. Erhöhter Eisenbedarf bei starker Menstruation
  4. Vier Massnahmen bei durch die Periode bedingtem Eisenmangel
  5. Wie viel Eisen braucht man pro Tag?
  6. Einfluss von Eisenmangel auf den Menstruationszyklus
  7. Fazit

1. Eisen & die Periode: Ein Überblick

Warum Frauen während der Menstruation Eisen verlieren

Rund 500-mal haben Frauen in der Zeit von der Pubertät bis zu den Wechseljahren die Periode. Im Durchschnitt verliert eine Frau während ihrer Menstruation im 65 Milliliter Blut, insgesamt sind dies im Verlauf eines Frauenlebens ungefähr 30 Liter!
Ein Grossteil des körpereigenen Eisens ist im Blut gebunden. Als Teil des roten Blutfarbstoffs hilft Eisen, Sauerstoff aufzunehmen, der dann in alle Zellen des Körpers transportiert wird. Zwischen dem Verlust von Menstruationsblut und Eisenmangel besteht also eine direkte Verbindung.
Wird das verlorene Eisen nicht ausreichend ersetzt, können sich Eisenmangel-Symptome bemerkbar machen:
Der kontinuierliche Blutverlust führt insbesondere bei Frauen mit stärkeren oder anhaltenderen Blutungen zu:

  • Müdigkeit
  • Blässe
  • verringerter Leistungsfähigkeit
Einen Eisenmangel bemerken viele Frauen erst dann, wenn sie sich über lange Zeit erschöpft und abgeschlagen fühlen.
Der Verlust von Eisen während der Menstruation ist ein natürlicher Prozess. Er kann jedoch schwerwiegende Folgen haben, wenn er nicht ausgeglichen wird. Nehmen Sie Eisenmangel-Symptome daher ernst. Noch besser ist es, vorausschauend auf eine ausreichende Eisenzfuhr zu achten. In diesem Betrag erhalten Sie das Wissen und die Grundlagen dazu.

Eisenmangel früher und heute

Dass Frauen alle vier Wochen eine Blutung haben, ist eine neue Erscheinung in der Menschheitsgeschichte. Bis vor rund hundert Jahren war der weibliche Zyklus viel seltener.
Die Frauen wurden schon sehr jung schwanger, stillten lange und wurden danach schnell erneut schwanger. Schwangerschaft und Stillzeit wechselten sich mehrfach ab und die Frauen starben früh.1,2
Deshalb hatten Frauen deutlich weniger Menstruationszyklen als heute. Das heisst auch, ihr Eisenverlust durch die Periode war viel geringer.
Ein weiterer Schlüsselfaktor für den heute so häufigen Eisenmangel bei Frauen ist unsere moderne Ernährung. Früher gehörten Vollkorngetreide und Fleisch, insbesondere auch eisenreiche Innereien, zur normalen Nahrung. Mit den heutigen Essgewohnheiten haben diese traditionellen Eisenquellen an Bedeutung verloren. Viele Frauen, die sich sonst gesund ernähren, essen nur selten Fleisch oder vermeiden es bewusst. Andere konsumieren Fastfood oder Fertignahrung in denen kaum Vollkorngetreide enthalten ist.

2. Warnsignale bei Eisenmangel durch die Periode

Eisenmangel verursacht durch Menstruationsblutverlust, kann sich auf unterschiedliche Weise bemerkbar machen. Viele Frauen fühlen sich zunehmend schwach oder energielos. Dies ist oft ein Hinweis darauf, dass der Eisenspiegel im Körper gesunken ist. Da sich die Symptome schleichend entwickeln, wird der Mangel erst oft spät bemerkt.
Die 5 häufigsten Warnsignale für Eisenmangel sind:

  1. Ständige Müdigkeit und Energielosigkeit, Schwierigkeiten bei der Konzentration und allgemeines Schwächegefühl
  2. Eine auffallend blasse Hautfarbe
  3. Risse in den Mundwinkeln
  4. Ein verstärktes Kältegefühl, besonders in den Extremitäten wie Fingern
  5. Bei schwerem Eisenmangel oder ausgeprägter Anämie können auch Atemnot und Herzrasen auftreten
Detaillierte Informationen über die Symptome und die verschiedenen Stadien der Anämie finden sich im Beitrag Symptome und Anzeichen eines Eisenmangel.

3. Erhöhter Eisenbedarf bei starker Menstruation

Etwa jede 10. Frau hat eine zu starke Menstruation und verliert über 80 Milliliter Blut pro Regelblutung3. Der Grund für den hohen Blutverlust kann eine zu lange Periode (Menorrhagie) mit einer Menstruationsdauer von über 7 Tagen oder eine zu starke Periode (Hypermenorrhoe) sein. Frauen zwischen Ende 30 und Ende 40 sind besonders häufig davon betroffen.
Da eine starke Menstruation auch zu einem grösseren Eisenverlust führt, ist es nicht überraschend, dass bis zu 70 % der betroffenen Frauen unter Eisenmangel oder sogar Eisenmangelanämie leiden.

Anzeichen für eine Hypermenorrhoe können sein, dass Binden oder Tampons innerhalb von weniger als zwei Stunden vollständig durchgeblutet sind, dass Menstruationstassen sehr schnell voll sind oder dass man nachts aufstehen muss, um Tampons zu wechseln. Frauen mit einer starken Menstruation bemerken oft auch Blutklumpen im Menstruationsblut.

Wichtig zu wissen: Nicht nur eine verstärkte, sondern auch eine ungewöhnlich lange Menstruation erhöht den Eisenbedarf bei Frauen deutlich. Menorrhagie und Hypermenorrhoe treten bei vielen Frauen gemeinsam auf.

Fünf Anzeichen einer starken Menstruation:

Folgende 5 Faktoren sind Anzeichen für eine starke Menstruation:

  1. Täglicher Bedarf von mehr als 8 Binden oder Tampons oder die Notwendigkeit, diese alle 1–2 Stunden oder mitten in der Nacht zu wechseln.
  2. Häufiges Wechseln von Tampon oder Binde, sodass ein normaler Tagesablauf erschwert wird.
  3. Eine Menstruationsdauer von mehr als 7 Tagen
  4. Gefühle von Schwäche und Energiemangel während der Menstruation
  5. Verklumpung des Menstruationsbluts
Sind sie von einer oder mehreren dieser Symptome betroffen, sollten Sie ihren Eisenspiegel überprüfen.

Fünf häufige Ursachen für sehr starke Periode

Meist haben starke Menstruationsblutungen keine schwerwiegenden, krankheitsbedingten Ursachen. Sie können aber die Lebensqualität stark beinträchtigen.
Folgende 5 häufige Faktoren können zu einer verstärkten Menstruation führen:

  1. Hormonelle Schwankungen (Achtung: Diese werden in manchen Fällen durch Erkrankungen wie Diabetes4 ausgelöst)
  2. Entzündungen der Gebärmutterschleimhaut
  3. Endometriose
  4. Myome (gutartige Wucherungen in der Gebärmuttermuskulatur)
  5. Verstärkte Menstruation nach dem Absetzen der Pille oder einer Geburt

Wichtig zu wissen: Bestimmte Verhütungsmethoden, wie die Kupferspirale, können die Stärke der Menstruation beeinflussen. Frauen, die bereits starke Blutungen haben, sollten dies bei der Wahl ihrer Verhütungsmethode berücksichtigen und dieses Thema ausführlich mit ihrem Frauenarzt oder ihrer Frauenärztin besprechen.

Drei Therapieoptionen bei starken Menstruationsblutungen

Für die Behandlung von starken oder langanhaltenden Menstruationsblutungen gibt es verschiedene medizinische Ansätze. 3 mögliche Optionen sind:

  1. Hormonelle Verhütungsmittel: Diese können die Menstruation abschwächen, indem sie das Wachstum der Gebärmutterschleimhaut verringern.
  2. Medikamentöse Therapie: Bestimmte Arzneimittel können dazu beitragen, die Intensität der Monatsblutung zu mildern.
  3. Chirurgische Eingriffe: Bei schwerwiegenden Symptomen muss die Entfernung oder Verödung der Gebärmutterschleimhaut oder die Entfernung der Gebärmutter in Betracht gezogen werden.
Die Regelblutung lässt sich nur durch eine Operation oder wie es bei einer Langzeitpille der Fall ist, mit einem Eingriff in den Hormonhaushalt komplett verhindern. Die Blutung bleibt dann vollständig aus. Solche Behandlungen sind daher nur für Frauen ohne Kinderwunsch geeignet.
Auch wenn keine spezifische Ursache für die starken Blutungen identifiziert werden kann, besprechen Sie die Behandlungsoptionen am besten mit einem Gynäkologen oder einer Gynäkologin.

4. Vier Massnahmen bei durch die Periode bedingtem Eisenmangel

Wenn Sie einen Eisenmangel haben, gibt es mehrere Optionen.

Ernährung mit eisenreichen Lebensmitteln

Eine ausgewogene, eisenreiche Ernährung hilft mit, den Eisenmangel auszugleichen.
Zu den eisenhaltigen Lebensmitteln gehören unter anderem:

  • Fleisch, Fisch
  • Grünes Blattgemüse und Hülsenfrüchte
  • Vollkornprodukte
Tierische Produkte aus Blut, Innereien wie zum Beispiel Leberwurst, sind besonders reich an Häm-Eisen, welches der Körper gut aufnehmen kann.
Pflanzliche Quellen wie grüne Blattgemüse, Hülsenfrüchte und Vollkorn enthalten vorrangig Nicht-Häm-Eisen, dessen Aufnahme durch bestimmte Nahrungsmittelbestandteile beeinträchtigt wird. Beispielsweise hemmen Rotwein, Tee, Kakao und Rote Bete die Eisenaufnahme.
Unsere Liste von Nahrungsmitteln, welche die Eisenaufnahme beeinflussen hilft ihnen die Eisenquellen aus der Nahrung optimal zu nutzen.

Eiseninfusionen bei Eisenmangel

Eine Möglichkeit, den Eisenspeicher sehr schnell aufzufüllen, sind Eiseninfusionen. Diese Methode kann effektiv sein, birgt aber auch Risiken. Eine ausführliche Erläuterung zu den Vor- und Nachteilen dieser Methode findet sich unserem Beitrag "
Eiseninfusion bei Eisenmangel, ja oder nein? "

Eisensupplementierung während der Menstruation?

Frauen mit starker Menstruation oder tendenziell niedrigem Ferritinspiegel sollten eine Eisensupplementierung (Ergänzende Eisenversorgung zusätzlich zur Nahrung) in Betracht ziehen. Wichtig ist aber eine kontinuierliche Einnahme über einen längeren Zeitraum, nicht nur während der Tage der Menstruation. Die regelmässige Überprüfung der Eisenwerte durch medizinisches Fachpersonal ist hierbei empfehlenswert.

Einsatz von Nahrungsergänzungsmitteln

Bei starken Menstruationsblutungen, aber auch je nach Ernährungsgewohnheiten kann es schwierig sein, den Eisenbedarf ausschliesslich über die Nahrung zu decken. In solchen Fällen sind Nahrungsergänzungsmittel hilfreich.
Besonders empfehlenswert sind Präparate mit mikroverkapseltem Eisen, da diese Form der Supplementierung verträglicher ist und eine effektivere Eisenaufnahme ermöglicht. Weitere Informationen über die Vorteile von mikroverkapseltem Eisen erfahren Sie im Artikel " Mikroverkapseltes Eisen. "

5. Wie viel Eisen braucht man pro Tag?

Der Eisenbedarf von Frauen steigt nicht nur während der Menstruation, sondern auch in der Schwangerschaft und Stillzeit signifikant an. So benötigt eine schwangere Frau etwa die doppelte Menge an Eisen, um sowohl sich selbst als auch das wachsende Kind ausreichend zu versorgen.

Durchschnittlicher Eisenbedarf von Männern und Frauen

Der durchschnittliche Eisenbedarf beträgt:

  • Bei Frauen im gebärfähigen Alter etwa 15 mg/Tag
  • Bei Männern 10 mg/Tag
  • Während der Schwangerschaft verdoppelt sich der Bedarf auf ungefähr 30 mg/Tag
  • In der Stillzeit etwa 20 mg/Tag
  • Nach der Menopause gleicht sich der tägliche Eisenbedarf der Frauen dem der Männer an (ca. 10 mg/pro Tag)
Details finden sie in der anschaulichen Grafik " Täglicher Eisenbedarf pro Lebensphase. "

6. Einfluss von Eisenmangel auf den Menstruationszyklus

Neben Faktoren wie übermässigem Sport und strengen Diäten, die zu unregelmässigen oder ausbleibenden Menstruationszyklen führen können (bekannt als Amenorrhoe), hat auch Eisenmangel einen Einfluss auf den Zyklus.

Ein ausgeprägter Eisenmangel kann zu einer Verringerung der Intensität oder sogar zum vollständigen Ausbleiben der Menstruation führen. In solchen Fällen ist es wichtig, ärztlichen Rat einzuholen, um den Eisenhaushalt wiederherzustellen und aufrechtzuerhalten.

7. Fazit

Die Menstruation kann einen signifikanten Einfluss auf den Eisenhaushalt einer Frau haben, insbesondere bei starken oder langanhaltenden Blutungen. Es ist wichtig, auf eine ausreichende Eisenversorgung zu achten, um Eisenmangel und dessen Auswirkungen zu vermeiden.
Eine ausgewogene, eisenreiche Ernährung, regelmässige Überprüfungen des Eisenstatus und gegebenenfalls eine Eisensupplementierung sind entscheidend für die Aufrechterhaltung eines gesunden Eisenlevels.
Bei starker Menstruation und aufgrund einiger unserer modernen Ernährungsgewohnheiten ist eine ausreichende Eisenversorgung ohne Nahrungsergänzungsmittel schwierig. Zur Vorbeugung eines Mangels eignet sich besonders gut mikroverkapseltes Eisen wie AndreaFer® Eisensticks.
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Häufig gestellte Fragen (FAQs) zu Eisenmangel durch Periode

1. Warum verlieren Frauen während der Periode Eisen?

Eisen ist ein wesentlicher Bestandteil der roten Blutkörperchen. Diese werden mit dem Menstruationsblut während der Periode ausgeschieden. Frauen haben daher bis zur Menopause mit 15 mg einen höheren Eisenbedarf als Männer mit 10 mg.

2. Wann muss ich bei Verdacht auf Eisenmangel durch Periode zum Arzt

In folgenden Fällen sollten Sie sich von einer medizinischen Fachperson beraten lassen:
- Anhaltende Symptome wie Müdigkeit, Blässe, Haarausfall, Risse in den Mundwinkeln, Atemnot oder Herzklopfen
- Starke oder langanhaltenden Menstruationsblutungen
- Umstellung auf vegetarische oder vegane Ernährung
- Schwangerschaft: In der Schwangerschaft ist der Eisenbedarf erhöht und Eisenmangel kann das Risiko für Schwangerschaftskomplikationen erhöhen
- Unklare Symptome: Bei Unsicherheiten bezüglich der Symptome oder bei schwer einzuordnenden Beschwerden

3. Welche Nahrungsergänzungsmittel werden bei Eisenmangel empfohlen?

Es gibt spezielle Nahrungsergänzungsmittel und Medikamente zur Behandlung von Eisenmangel. Wir empfehlen AndreaFer® Eisen-Sticks mit mikroverkapseltem Eisen, das eine Reihe von Vorteilen bietet:
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2. Kein metallischer Nachgeschmack
3. Keine Magen-Darm-Beschwerden wie Verstopfung oder Übelkeit
4. Die Mikroverkapselung fördert eine effizientere Aufnahme des Eisens
5. Angenehmer Geschmack mit Himbeeraroma
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